The mysterious room

Hinter diesem geheimnisvollen Titel verbirgt sich der diesjährige Konfi-Gottesdienst, den unsere Konfis am Sonntag, 25.2. um 10 Uhr gestalten.

Seien Sie neugierig und lassen Sich sich überraschen!

Zwei der Konfis werden sogar getauft!

Herzliche Einladung!

Eine neue (und bekannte) Pfarrerin…

…für die Stadtkirchengemeinde und Kirchengemeinde Dorp:
Friederike Schmid wurde am 15.02.24 einstimmig in die erste Pfarrstelle unserer Gemeinde gewählt! Und wir freuen uns sehr, dass wir mit ihr eine kompetente, zugewandte und engagierte Pfarrerin gewinnen konnten. Zwei Jahre Probedienst liegen nun hinter ihr, in denen sie zu einem vertrauten Gesicht der Stadtkirche wurde.

Mit ihrem offiziellen Dienstbeginn am 1. April startet auch ein neues Modell im Kirchenkreis Solingen: Sie wird hier in unserer Gemeinde weiterhin mit 50% Stellenanteil tätig sein, dazu aber auch gemeindeübergreifend mit 25% in der Evangelischen Kirchengemeinde Dorp. Auch das wird sicher dazu beitragen, dass wir als Gemeinden weiter zusammenrücken.

Die offizielle Einführung wird am Sonntag, dem 14. April, um 14:00 Uhr hier in der Stadtkirche stattfinden. Dazu jetzt schon eine herzliche Eiladung!

Kanzeltausch am 18. Februar

Wir rücken als „Kleeblatt-Gemeinden“ näher zusammen und möchten uns gegenseitig besser kennenlernen. Dazu bietet sich ganz wunderbar ein Kanzeltausch an. Am kommenden Sonntag wird in unserer Stadtkirche Pfarrerin Christina Ziegenbalg (Ev. Widdert) den Gottesdienst halten, während Diakonin Annette Gärtner in der Lutherkirche predigen wird. Pfarrer Menge wird den Gottesdienst in Dorp halten und Pfarrerin Demski-Galla in Widdert sein.

Herzliche Einladung!

Kanzelabkündigung für Sonntag, 28. Januar 2024 im Evangelischen Kirchenkreis Solingen

anlässlich der Veröffentlichung der ForuM-Studie
zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und Diakonie

„Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“

(Johannesevangelium 8,32)

Liebe Geschwister!

Vor ein paar Tagen sind die Ergebnisse der sogenannten „ForuM-Studie“ zu sexualisierter Gewalt in evangelischer Kirche und Diakonie veröffentlicht worden. Regionale und landeskirchliche Aufarbeitungsstudien werden folgen. Es ist gut, dass dabei auch von sexualisierter Gewalt betroffene Personen und staatliche Stellen mitwirken werden. Damit werden die seit einigen Jahren – auch im Kirchenkreis Solingen – etablierten Schutzkonzepte zur Prävention künftiger Fälle und Intervention bei aktuellen Fällen ergänzt durch die Aufarbeitung vergangener Taten.

Ich bin froh, dass die Studie durchgeführt und jetzt veröffentlicht wurde.

Die Ergebnisse sind erschütternd. Die Zahl der Fälle und das institutionelle Versagen der Kirche sind viel größer als bisher angenommen. Und jeder Fall meint einen Menschen und dessen individuelles Leid, dessen individuelle Einsamkeit, dessen individuelles Schicksal. Und gerade deswegen: Gut, dass die Studie da ist. Gut, dass wir anfangen, die Wahrheit zu erkennen.

Wir müssen lernen, mit der Tatsache umzugehen, dass es in der Evangelischen Kirche und Diakonie sexualisierte Gewalt gab und gibt. Auch bei uns in Solingen. Wir tun alles in unserer Macht Stehende, um neue Übergriffe zu verhindern. Auch bei uns in Solingen. Und wir wollen gemeinsam mit betroffenen Personen das frühere Unrecht aufarbeiten. Auch bei uns in Solingen.

Es tut mir unendlich leid, wenn viel zu oft in zurückliegenden Jahrzehnten evangelische Kirchen und Gemeindehäuser für Kinder und Jugendliche nicht Schutzorte, sondern Orte des Schreckens waren. Ich schäme mich dafür, wenn viel zu oft die Nähe und Geborgenheit in Gemeinden dazu benutzt wurde, das Vertrauen von Menschen zu verraten und ihnen Gewalt anzutun und dazu dann oft die geschehene Gewalt zu vertuschen und zu leugnen. Viele von uns konnten sich einfach nicht vorstellen, dass sexualisierte Gewalt in unseren Gemeinden und Einrichtungen vorkommen könnte. Damit haben wir dazu beigetragen, dass Täter und Täterinnen sich sicher fühlten und immer wieder gedeckt wurden. Damit haben wir uns (mit)schuldig gemacht.

Wenn wir jetzt konsequent die Verantwortung für diese Gewalt und diesen bitteren Teil unserer Geschichte übernehmen, brauchen wir unabhängige Untersuchungen wie die ForuM-Studie, um unsere eigenen blinden Flecken zu erkennen und Raum für die ganze Wahrheit zu schaffen. Die Studie hält uns den Spiegel vor.

Wir werden uns dem, was wir darin sehen, stellen.
Mit herzlichen Grüßen,

Pfarrerin Dr. Ilka Werner, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Solingen